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Professionelle Musiker führen bei KI-Nutzung, neue Studie von Water & Music und Moises zeigt

Studie mit 1.500 Musikern zeigt: Profis nutzen KI, um ihre Fähigkeiten zu erweitern, statt Kreativität zu ersetzen.

SALT LAKE CITY – 3. März 2026 – Moises, die KI-gestützte Plattform für Musikkreation, hat heute die Ergebnisse einer umfassenden Umfrage unter 1.525 Musikern veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit Water & Music durchgeführt wurde. Die Studie stellt gängige Narrative über KI in der Musik infrage und zeigt, dass professionelle Musiker KI-Tools deutlich häufiger nutzen als Amateure – und zwar, um ihr Handwerk zu verbessern, statt den kreativen Prozess abzukürzen.

Zentrale Ergebnisse

Professionelle Musiker nutzen KI häufiger als Hobbymusizierende. 78 % der professionellen Musiker geben an, in den letzten 12 Monaten KI für musikbezogene Arbeiten genutzt zu haben, verglichen mit 60 % der Hobbymusizierenden. Profis geben zudem doppelt so häufig 50 $ oder mehr pro Monat für KI-Tools aus – ein Signal, dass Musiker mit dem höchsten finanziellen Einsatz am ehesten bereit sind, in diese Technologien zu investieren. Unter Musikern, die Einkommen durch Musik erzielen, berichten 26 %, dass KI ihre Einnahmen gesteigert hat, während weniger als 4 % einen Rückgang verzeichnen.

KI erweitert Fähigkeiten, statt sie zu ersetzen. Die wichtigsten Ergebnisse, die Musiker nennen, betreffen nicht Effizienz oder Kostenersparnis, sondern berufliches Wachstum. 40 % sagen, dass KI ihnen geholfen hat, mehr Songs zu lernen, 33 % probierten neue Genres aus und 30 % verbesserten ihre Produktionsqualität. Statt Kreativität auszulagern, nutzen die Befragten KI, um ihre Fähigkeiten zu erweitern, das Üben zu beschleunigen und ihr Handwerk zu verfeinern.

Bedenken bestehen neben der Nutzung. Während Authentizität und Urheberrecht die wichtigsten Bedenken bleiben, würden 92 % der KI-Nutzer KI-Tools dennoch ihren Kollegen empfehlen, und Profis planen eher als Hobbymusizierende, die Nutzung im nächsten Jahr zu steigern (64 % vs. 56 %). Die Daten deuten auf eine pragmatische Einstellung hin: Professionelle Musiker bewerten Abwägungen und nutzen, was funktioniert.

Expertenmeinungen

„Das größte Missverständnis über KI in der Musik heute ist, dass es eine strikte Entweder-oder-Entscheidung gibt – man ist entweder dafür oder dagegen", sagt Cherie Hu, Gründerin von Water & Music. „Unsere Daten zeigen, dass Musiker diese Tools in allen Bereichen verstärkt nutzen und bewusste Entscheidungen darüber treffen, wie diese Tools in ihr Handwerk passen. Genau so sollte eine gesunde Einführung funktionieren."

„Die Erzählung rund um KI in der Musik konzentriert sich oft darauf, was sie ersetzen könnte", sagt Geraldo Ramos, CEO von Moises. „Was diese Daten zeigen, ist etwas anderes: Musiker nutzen KI, um ihre Ideen weiterzuentwickeln, effektiver zu üben und Klänge zu erkunden, die sie sonst vielleicht nicht erreicht hätten. Die ernsthaftesten Kreativen behandeln diese Tools als Instrumente, nicht als Abkürzungen."

„In vielen Sessions, die ich mit Top-Profis erlebe, ist KI bereits im Raum. Es mag Stem-Separation sein, Workflow-Beschleunigung innerhalb einer DAW oder Mastering, aber sie ist da", sagt Elmo Lovano, CEO und Gründer von Jammcard. „Profis sind pragmatisch. Wenn ein Tool das Ergebnis verbessert, nutzen sie es. Wenn es die Kunst beeinträchtigt, tun sie es nicht. Plattformen, die Musiker respektieren und den kreativen Prozess stärken, werden angenommen, und solche, die die Grenze überschreiten, werden kritisiert."

Dr. Robert Prey, Associate Professor an der University of Oxford, fügt hinzu: „Was heraussticht, ist bewertungsbasierte Einführung, nicht Hype. Professionelle Musiker sind tendenziell sehr pragmatische KI-Nutzer. Sie testen Tools kritisch, behalten, was in ihren Workflow passt, und denken dabei tief darüber nach, was es bedeutet, KI zu nutzen."

Der vollständige Report ist verfügbar unter: www.moises.ai/insights/musician-ai-report-water-and-music

Moises

Von Apple als iPad App des Jahres 2024 ausgewählt und Finalist der Apple Design Awards 2025, ist Moises die kreative Suite für den modernen Musiker. Die Plattform nutzt KI-gestützte Tools, um Musikübung, Performance und Kreation zu unterstützen und Künstlern zu helfen, effizienter zu lernen, zu experimentieren und Ideen zu entwickeln. Unterstützt von einem Team erstklassiger Ingenieure und Wissenschaftler mit Erfahrung bei Spotify, Pandora und TikTok hat Moises mehrere bahnbrechende KI-Modelle entwickelt, die täglich fast 6 Jahre Audio verarbeiten. Die Plattform dient mehr als 70 Millionen Nutzern weltweit, ist in 33 Sprachen verfügbar und arbeitet mit einem globalen Team in den USA, Brasilien und Europa.

Über Water & Music

Water & Music ist ein Forschungs- und Strategieberatungsunternehmen mit Fokus auf Musik-Tech-Innovation. Gegründet von der preisgekrönten Analystin Cherie Hu, bietet das Unternehmen tiefgehende Marktinformationen, Wettbewerbsanalysen und strategische Beratung für ein breites Kundenspektrum – von großen Rechteverwertern und Streaming-Diensten bis hin zu Startups in der Frühphase und Artist-Management-Firmen. Gestützt auf tiefe Branchenbeziehungen und eine proprietäre Datenbank mit über 1.000 Musik-Tech-Unternehmen (darunter über 300 KI-Musik-Tools), stattet Water & Music Führungskräfte der Musikbranche mit dem Wissen und Kontext aus, um angesichts rascher Veränderungen schärfere Entscheidungen zu treffen.

Methodik

Die Studie wurde zwischen November und Dezember 2025 durchgeführt. Etwa 80 % der Befragten wurden über die Nutzerbasis von Moises erreicht, die restlichen 20 % über die Community von Water & Music.

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